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Hoffnung für Schulterschmerz-Geplagte: Die Impingement-Operation der Schulter kann jetzt in vielen Fällen abgewendet werden

SchulterschmerzTausende vom sehr schmerzhaften Schulter-Impingement Betroffene und sogar viele bereits OP-Geweihte, bei denen das Schulter-Impingement durch eine muskuläre Dysfunktion besteht, können jetzt möglicherweise aufatmen. Möglich soll das eine Erfindung von Thomas Duttine machen, denn in Zukunft könnte es für viele von Schulterschmerzen Betroffene anstatt „operative Dekompression“ am Schulterdach, bald „muskuläre Dekompression“ heißen.

Ein speziell konzipierter Übungsbügel, als „Schulterhilfe“ bezeichnet, zum therapeutischen Muskeltraining der Rotatorenmanschette, kann hier oft Abhilfe schaffen. Besserung der unterschiedlichsten auf dem Impingementsyndrom beruhenden Symptome können so erfolgen. Beispielsweise bei der Schleimbeutelentzündung (Bursitis), der Kalkschulter, dem Supraspinatussyndrom, dem sog. Oberarmkopfhochstand u.v.m.

Über den Schulter- und Nackenbereich gelegt, bietet der ergonomisch dem Oberkörper angepasste Bügel den Armen Auflage und Führung. Dadurch wird es Betroffenen möglich, den verengten Gelenkspalt im Schulterdach, mit Eigeninitiative und einem 2-3-maligen Training von jeweils etwa 15 Minuten in der Woche wieder zu vergrößern. Der Schulterhilfe-Bügel entlastet dabei das Schultergelenk so gezielt, dass unmittelbar eine Dekompression stattfinden kann. Dies ermöglicht ein sehr zielgerichtetes Kräftigungstraining der schwächsten Teile der Rotatorenmanschette. Da der Übungsbügel keinerlei Ausweichbewegungen, außer der reinen Außenrotation mehr zulässt, können mit progressiv angepasster Belastung, gezielt die Außenrotatoren (m. Infraspinatus und m. Teres minor) gekräftigt werden. Dies führt zum muskulären Kräfteausgleich innerhalb der Rotatorenmanschette. Die Folge: Eine Zentrierung des Oberarmkopfes in der Gelenkschale und die Vergrößerung des subacromialen Raums unter dem Schulterdach.

Die Schulterhilfe und das begleitende Therapiekonzept in Form eines ausführlichen Handbuches und einer Anleitungs-DVD bietet sowohl Betroffenen selbst, als auch Therapiepraxen ein wunderbares Werkzeug, um dem sehr schmerzhaften Schreckgespenst Schulter-Impingement endlich wirkungsvoll und nachhaltig begegnen zu können.

Dr. Roland Stork, Arzt für Allgemeinmedizin, Chirotherapie, Naturheilkunde und Neuraltherapie, aus Berlin, hat die Schulterhilfe getestet:
„Aus ärztlicher Sicht ist die Anwendung bzw. das Training mit dem SBT-Therapie Bügel, der Schulterhilfe geeignet bei Schulterbeschwerden wie dem Impingementsyndrom, Tendinitis calcarea, Supraspinatussyndrom, PHS, Rotatorenmanschettensyndrom sowie haltungsbedingten muskulären Fehlbelastungen des Schultergelenkes. In meiner Praxis habe ich mit der Schulterhilfe sogar bei „therapieresistenten“ Patienten hervorragende Verbesserungen der Schmerzsymptomatik und der Beweglichkeit erzielt. Hierdurch konnten monatelange Behandlung mit Physiotherapie und manueller Therapie abgekürzt und eingespart werden. Auch aufwändige Operationen, die oft auch nur teilweise langfristige Erfolge erzielen, konnten hierdurch vermieden werden. Die Behandlung/Handhabung ist einfach durch die Patienten durchzuführen. Der Patient wird hierdurch zu Eigenaktivität und Selbstverantwortung angeleitet und motiviert. Complianceprobleme sind nahezu ausgeschlossen. Auch die Anwendung nach Operationen des Schultergelenkes ist erfolgversprechend.“

Übrigens: Praxen die Schulterpatienten betreuen, erhalten die SCHULTERHILFE bei AktiFlex auf Anfrage zu Sonderkonditionen und werden kostenlos in die Onlineliste „Partner in Ihrer Nähe“ aufgenommen.

Genau gesagt kann eine muskuläre Dysfunktion oftmals die Hauptursache für Schulterprobleme sein:

Schulter1 Hier links sehen Sie zur Verdeutlichung die wesentlichen Teile der Schulter bezeichnet, um die es in den nachfolgenden Erklärungen und Grafiken immer wieder geht.
Die gesunde Schulter:
Schulter2 Beispiel: Hier links sehen Sie den wünschenswerten Zustand der gesunden Schulter. Der Spalt zwischen Schulterdach und Oberarmkopf ist so groß, dass der Oberarmkopf beim Anheben des Armes frei unter dem Schulterdach hindurch gleiten kann. In diesem Fall sind die Muskeln Infraspinatus und Teres Minor so kräftig und deren Spannkraft so groß, dass sie den Oberarmkopf nicht nach oben ausweichen lassen.

Die kranke Schulter:
Schulter3 Beispiel: Hier links sehen Sie die kranke Schulter mit Impingementsyndrom. Beim seitlichen Anheben des Armes stößt der Oberarmkopf gegen das Schulterdach. Verantwortlich dafür können die zu schwachen Muskeln Infraspinatus und Teres Minor sein.
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Schulter4 Beispiel: Deren Spannkraft ist oftmals so schwach, dass der sehr kräftige Deltamuskel, der sich auf der Oberseite der Schulter befindet, die Oberhand gewinnt und den Oberarmkopf aus seiner natürlichen Gelenkmitte heraus, nach oben gegen das Schulterdach zieht (Siehe Bild links).

Weitere Infos zu Schulter-Problemen:

Weitere hilfreiche Tipps und Hinweise zum Thema Schulter-Arm-Syndrom und Impingement nehmen wir hier gern auf.

Bitte einfach an uns mailen mit der Betreff Schulter-Arm-Syndrom. Vorab vielen Dank.