nl_banner_scio_1.jpg
Ihre eMail-Adresse:
 Abonnieren  Abbestellen
Ich bin:
 Arzt      Heilpraktiker
 Heilpraktikeranwärter
 Endverbraucher
Aufklärender Hinweis

Drucken

CCD-Kamera zeigt ultraschwache spontane Photonenemission des menschlichen Körpers mit tageszeitlichem Rhythmus

Der menschliche Körper schimmert buchstäblich. Die Intensität des vom Körper emittierten Lichts ist 1000 Mal niedriger als die Empfindlichkeit der bloßen Augen. Ultraschwache Photonen-Emissionen sind dafür bekannt, dass sie durch als Licht freigesetzte Energie Veränderungen im Energiestoffwechsel zeigen. Während  dieser Forschung konnte die tägliche Änderung 

dieser ultraschwachen Photonenemission mit einem verbesserten hochempfindlichen Bildgebungssystem, der sogenannten kryogenen charge-coupled device (CCD)-Kamera, erfolgreich abgebildet werden. Die Forscher fanden heraus, dass der menschliche Körper direkt und rhythmisch Licht emittiert. Die Tagesschwankungen der Photonemissionen könnten möglicherweise mit den Änderungen im Energiestoffwechsel zusammenhängen.

Biolumineszenz, die schwach, aber sichtbar ist, wird manchmal in lebenden Organismen, wie Glühwürmchen oder Quallen, als das Ergebnis von speziellen enzymatischen Reaktionen die Adenosintriphosphat (ATP) erfordern, erzeugt. Allerdings emittieren praktisch alle Lebewesen äußerst schwaches Licht, spontan und ohne äußere Anregung durch Licht. Diese Biophotonenemission ist in verschiedene Erscheinungen der Lichtemission von Biolumineszenz eingeteilt und es wird angenommen, dass sie ein Nebenprodukt von biochemischen Reaktionen in den angeregten Molekülen von bioenergetischen Prozessen sind, an denen aktiver Sauerstoff beteiligt ist. Der menschliche Körper schimmert mit einer Lichtintensität, die 1000 mal schwächer ist, als die Empfindlichkeit der bloßen Augen. Durch die Verwendung einer empfindlichen (CCD)-Kamera, die Licht auf der Ebene eines einzelnen Photons detektieren kann, konnte die spontane Photonenemission des menschlichen Körpers aufgenommen werden.

Bisher dauerte es bis zur Gewinnung eines Bildes länger als 1 Stunde, was praktisch unmöglich für die Analyse der physiologisch relevanten Biophotonenemission ist. Durch die Verbesserung der CCD-Kamera und des Objektiv-Systems, sind die Aufnahmen klarer Bilder mit einer kurzen Belichtungszeit sowie die Analyse der physiologischen Erscheinungen gelungen. Seit die Stoffwechselraten dafür bekannt sind, dass sie in einer zirkadianen Art und Weise Veränderungen hervorrufen, untersuchten wir die zeitlichen Variationen der Biophotonenemission gesunder menschlicher Körper im Tagesverlauf.

 

Schematische Darstellung des experimentellen Aufbaus.

Weitere Informationen und Quelle:
http://www.plosone.org/article/info:doi/10.1371/journal.pone.0006256